1989 kam ich zum erstenmal nach Kanada, damals noch als Soldat. Der Aufenthalt beschränkte sich auf den Truppenübungsplatz und die benachtbarte Ortschaft.
Schon damals faszinierte mich die Weite des Landes, die tiefen Wälder, die reißenden Flüsse und die Ursprünglichkeit.
Da Kanada kein “Schmelztiegel der Nationen” wie die USA ist, sondern eine multikulturelle Gesellschaft, stößt man in diesem Land nicht nur auf Pionierfeste und Rodeos, sondern kann auch japanische Blütenfeste oder ukrainische Volkstänze erleben.
Indianer, Hutterer, Deutsche, Sudetendeutsche, Ukrainer, Tschechen und viele andere Ethnien bestimmen das Bild der Bevölkerung Kanadas.
Meine Familie lebt im Hinterland der West-Provinz Alberta, ca. 430 Kilometer von Calgary entfernt, eine der Großstädte Albertas. Für Liebhaber von Holzfällerromantik und grandiosen Bergpanoramen ist Alberta ein ideales Urlaubsziel. Die Rocky Mountains und die zahlreichen Nationalparks ziehen jedes Jahr Millionen von Besuchern an, die im Sommer die Schönheit der Natur suchen. Im Winter herrscht auf den ausgezeichneten Skigebieten Hochbetrieb.

